Rund 100 Klimaschutzmanager:innen und Verwaltungsvertreter:innen aus ganz Schleswig-Holstein kamen am 28. Oktober zum Klima-Netzwerktreffen in der Stadthalle Neumünster zusammen. Auch das Wärme-Kompetenz-Zentrum Schleswig-Holstein (WKZ.SH) war vor Ort, um sich mit Kommunen und weiteren Fachakteuren über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze auszutauschen.
Bereits zum Auftakt machte Neumünsters Stadtbaurätin Sabine Kling deutlich: Klimaschutz bleibt eine wichtige Aufgabe, doch die finanziellen Spielräume vieler Kommunen sind begrenzt. Umso wichtiger sind Netzwerke, in denen Erfahrungen geteilt, Synergien genutzt und gemeinsam Lösungen entwickelt werden.
Wie entscheidend dabei auch die richtige Kommunikation ist, zeigte der Workshop „Reden reicht nicht“ von Anja Rehfeld (ZfS, Universität Kiel). Eine zentrale Erkenntnis: Fakten allein reichen häufig nicht aus, um Vorbehalte gegenüber Klimaschutz abzubauen. Es braucht auch eine positive Ansprache, die Menschen erreicht und neue Perspektiven eröffnet.
Kommunale Wärmeplanung im Wandel
Mit einem eigenen Workshop beteiligte sich auch das WKZ.SH am Programm. Unter dem Titel „Wärmeplanung im Wandel?“ diskutierte wir mit den Teilnehmenden über aktuelle Herausforderungen in der kommunalen Wärmeplanung.
Im Mittelpunkt standen unter anderem die anstehenden Änderungen des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG), rechtliche Unsicherheiten und die angespannte Haushaltslage vieler Kommunen. Der Austausch bot Gelegenheit, Erfahrungen aus der kommunalen Praxis zusammenzutragen und gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren.
Zum Abschluss führte ein Stadtrundgang mit einem Vertreter der Unteren Wasserbehörde zu konkreten Maßnahmen der Überflutungsvorsorge in Neumünster. Eine gute Gelegenheit, praktische Ansätze kennenzulernen und die Gespräche des Tages fortzusetzen.
Gemeinsam Herausforderungen angehen
Das Netzwerktreffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Kommunen, Fachleuten und unterstützenden Institutionen ist. Als WKZ.SH begleiten wir Kommunen bei Fragen rund um die kommunale Wärmeplanung und nehmen aus solchen Veranstaltungen wichtige Impulse für unsere Arbeit mit.







