Wärmewende als Schlüssel zur CO₂ Neutralität

Zwei Hände halten ein Tablet, das eine farbige, detaillierte Karte von Schleswig-Holstein zeigt. Verschiedene Regionen sind in verschiedenen Farben dargestellt, die wahrscheinlich unterschiedliche Informationen oder Zonen kennzeichnen.
Eine Gruppe von acht Personen sitzt in einem Konferenzraum um einen Tisch. Zwei Personen stehen und zeigen auf eine digitale Karte auf einem Bildschirm an der Wand. Einige haben Laptops vor sich. Der Raum ist hell und modern eingerichtet.

Willkommen beim Wärme-Kompetenz­zentrum Schleswig-Holstein

Die Wärmewende ist ein zentrales Element der Energiewende – auch in Schleswig-Holstein. Kommunen spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie müssen ihre Wärmeversorgung künftig strategisch planen und weiterentwickeln. Doch viele Kommunen fragen sich: Wie starten wir? Welche Anforderungen gelten für uns? Und welche Lösungen passen zu unserer Region? Genau hier setzt das Wärme-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein an. Wir liefern Orientierung, passende Werkzeuge und Beratung, damit Kommunen ihre Wärmeplanung strukturiert und machbar angehen können.

Seit dem 1. Juli 2025 ist das Wärme-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein (WKZ.SH) mit einem operativen Team besetzt und unterstützt die Kommunen bei der Planung einer zukunftsfähigen, klimafreundlichen Wärmeversorgung.

Trägerschaft und Hintergrund

Das WKZ.SH ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN) und der kommunalen Landesverbände (KLV) und wurde im März 2025 gegründet. Träger ist das Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein e. V. (BKZ.SH).

Das Zentrum begleitet insbesondere kleine und mittlere Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Wärmepläne – von der politischen Beschlussfassung über die Ausschreibung bis hin zur Umsetzung. Grundlage ist das Wärmeplanungsgesetz des Bundes sowie das Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein.

Unsere Aufgaben

  • Erstberatung zu gesetzlichen Anforderungen
  • Unterstützung bei der Datenanalyse und Potenzialbewertung
  • Hinweise zu Ausschreibungs- und Beteiligungsverfahren

Die intelligente Nutzung digitaler Werkzeuge wie der Wärmepotenzialkarte, des entstehenden Wärmeportals und der bereits bestehenden Hilfestellungen von Kreisen, sollen die Kommunen entlasten.

Diese Quellen ermöglichen eine erste Einschätzung, ob ein Wärmenetz vor Ort wirtschaftlich tragfähig ist oder gerade nicht, und damit ggf. ein vereinfachtes oder verkürztes Wärmeplanungsverfahren.

Ein Mann präsentiert in einem Konferenzraum neben einer Karte von Schleswig-Holstein. Zwei Personen sitzen am Tisch vor Laptops. Ein Roll-Up zeigt "Wärmekompetenz für Schleswig-Holstein" und Logos von WKZ.SH und SH.SH.

Aktuelles
vom WKZ.SH

POWERNET 2026 in Neumünster: Austausch auf Augenhöhe zur Energie- und Wirtschaftspolitik

Rund 400 bis 450 Teilnehmende, ein hochkarätig besetztes Programm und viele gute Gespräche abseits der Bühne: Die POWERNET 2026 in Neumünster bot am 03. Februar einen breiten Überblick über aktuelle Themen der Energie- und Wirtschaftspolitik in Schleswig-Holstein. Das Team des WKZ.SH war als Gast vor Ort und konnte vor allem vom intensiven Austausch zwischen den…

Kick-off zur Kommunalen Wärmeplanung im Kreis Steinburg

Auswertung der ersten 30 kommunalen Wärmepläne: Ergebnisse und Unterstützungsangebot des WKZ.SH

Auftakt „Wärmewende 2026“: Gemeinsam ins Handeln kommen

Ein Laptop-Bildschirm zeigt eine Videokonferenz. Eine Frau mit Headset spricht lächelnd. Der Bildschirm hat mehrere Fenster und eine kleine Ansicht des Sprechers in der unteren Ecke. Im Vordergrund ist ein unscharfer Kopf zu sehen.

Online­sprechstunden des WKZ.SH

In der regelmäßig stattfindenden Online-Sprechstunde gibt das WKZ.SH gemeinsam mit Partner*innen einen kompakten Überblick über zentrale Themen der kommunalen Wärmewende. Ergänzend bietet das Format Raum für fachlichen Austausch und Diskussion.

Die Online-Sprechstunden richten sich vorrangig an Personen, die für die kommunale Wärmeplanung verantwortlich sind, sowie an Klimaschutzmanagerinnen und -manager. Melden Sie sich gerne an!