Wie konkret muss verkürzte kommunale Wärmeplanung sein, um zu helfen – ohne zu überfordern? Die vierte Online-Sprechstunde des WKZ.SH am 4. Dezember 2025 bot dafür eine praxisnahe fachliche Einordnung.
Praktischer Einstieg in die verkürzte Wärmeplanung
Die mittlerweile vierte Online-Sprechstunde des WKZ.SH mit rund 66 Teilnehmenden zeigte, dass die verkürzte Wärmeplanung insbesondere kleineren und mittleren Kommunen einen praktikablen Einstieg bietet, der Planungssicherheit schafft und Ressourcen schont. Im Mittelpunkt stand die vom WKZ.SH angebotene Checkliste, die Manuel Gottschick von OCF Consulting vorstellte. Die Checkliste liefert den Kommunen eine belastbare Struktur und kann im Downloadbereich des WKZ.SH heruntergeladen werden.
Konkrete Anwendung und zentrale Abgrenzungsfragen
Auf Basis ausgewählter Gemeindegebiete wendeten die Veranstaltungsteilnehmenden verschiedene Elemente der Checkliste in kompakten Beispielen an. Der Austausch entwickelte sich rasch zu einer offenen Fragerunde: Wie tief sollen Prüfungen zu möglichen Wärmenetzen gehen? Welche Formen der Beteiligung sind angemessen? Und wo verläuft die Grenze zwischen verkürzter und umfassender Wärmeplanung? Die Diskussion zeigte deutlich, dass Kommunen klare Orientierung und rechtliche Einordnung brauchen.
Bürgerfragen, Einordnung und offener Klärungsbedarf
Die fachliche Diskussion griff zudem öffentliche Themen wie klimafreundliche Heizungen und energetische Sanierung auf. Die Teilnehmenden brachten typische Bürgerfragen zu Wärmepumpen, Gasnetzen und zur Wirtschaftlichkeit ein, die die Runde einordnete. Die Sprechstunde machte deutlich, dass die Checkliste eine tragfähige Arbeitsgrundlage bietet. Gleichzeitig zeigen die offenen Fragen klar auf, wo das WKZ.SH seine begleitende Arbeit weiter schärfen wird.







